Offener Brief
an Matthias Kauer, Zürich
nach Veröffentlichung dieses Artikels
Lieber Matthias Kauer
Als fleissige PAN-lime Leser haben wir uns natürlich gefreut, als die
Juni-Ausgabe 1994 bei uns eintraf.
Beim Durchblättern auch noch einen ganzseitigen Bericht über die Schweiz
vorzufinden, hat uns noch mehr gefreut. Beim Durchlesen Deines Artikels über
die Schweizer Steelband Szene verschwand unsere Freude leider zusehends und
Verständnislosigkeit machte sich breit.
Ist das tatsächlich alles, was es über die Steelbands in der Schweiz zu
sagen gibt? Gerade weil dieser Artikel der erste von mehreren sein sollte,
ist es um so peinlicher so oberflächlich daher zu schreiben und wichtige
Tatsachen ganz einfach auszulassen.
Oder was soll ein PAN-lime Leser mit einem unvollständigen
Veranstaltungskalender anfangen?
Die Frage drängt sich auf, wer denn hier verarscht werden soll. Die Leser in
den USA oder die Panspieler/innen in der Schweiz? Oder vielleicht sogar
beide?
In den letzten Jahren sind viele Entwicklungen geschehen in der Schweizer
Pan Szene. Somit ist es auch Deine Aufgabe die interessierten
Panspieler/innen umfassend und transparent zu informieren.
Wir sind auch der Meinung, dass man Pan-Business und Pan-Kultur auf eine
gute Art und Weise voneinander trennen muss. Es ist nämlich möglich Berichte
zu schreiben, ohne dass der PR-Anteil darin aus den Seiten tropft.
Wir vom PANYARD nehmen die Schweizer Panspieler/innen ernst, darum ist
dieser Brief zustande gekommen. In der nächsten PANYARD-Ausgabe werden wir
den Platz für eine Gegendarstellung frei machen. Wir freuen uns auf Deine
Antwort. Die Diskussion ist eröffnet!
Im Namen der PANYARD Redaktion und vieler Schweizer Steelbands.
Christof Sommer
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