Hi Panpeople of Switzerland!
Zugegeben: ich war in Hochstimmung an jedem Samstag, als ich den ersten
Panyard in die Finger kriegte. Nach Monaten des Suchens und Diskutierens um
Inhalt und Form, vom Hundersten ins Tausendste, vom Titel über
Erscheinungsweise, Zielpublikum, Versandart und Aufmachung bis zu
Papierdicke und Impressum nun endlich die Zeitung in konkreter Gestalt. Kurz
danach die erste spürbare Erleichterung: Die Zeilen fliessen ausnahmslos bis
ans Ende der Seiten...
Als ich dann die ersten Exemplare unserer Zeitung verkaufte, überlegte ich
die ganze Zeit, wie ich unser Produkt anpreisen könnte... schliesslich das
Gefühl: Hier hilft keine Werbung, das Produkt selbst muss überzeugen.
Erstaunte Gesichter, wenn wir jeweils sagten, die erste unabhängige
Panzeitung in der Schweiz: Gibt's denn auch abhängige?
Ich möchte nicht auf Vorurteile eingehen, die dem Namen nach entstehen,
bevor sich ein richtiges Urteil bildet. Ich möchte auch nicht jene Stimmen
lauthals dementieren, die uns Perfektionismus, Bern-Zentriertheit und
PanArt-Panmanufaktur-Werbung vorwerfen. Die zahlreichen positiven Reaktionen
bedeuten für mich jenes Vertrauen, das mir die Kraft gibt, dem Panyard treu
zu bleiben und den eingeschlagenen Weg noch konsequenter zu gehen.
Allen, die uns in irgendeiner Form unterstützt haben, insbesondere der
Abteilung für ausserschulische Jugendarbeit (Bundesamt für Kultur) und der
Abteilung für Kulturelles (Stadt Bern) gilt unser Dank.
Für Euch, liebe LeserInnen des Panyards, werden wir auch weiterhin ungehemmt
und bedenkenlos diskutieren, fotografieren, kommentieren und kritisieren,
was sich in der Welt des Pans bewegt. So frei und unabhängig wie wir selbst.
Für die Redaktion, Markus Hochstrasser
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Money, Money, Money
Liebe Steelbands
Am Steelbandfestival 1989 in Bern wurde ein Gewinn erzielt. Die damals
beteiligten Steelbands beschlossen, mit diesem Gewinn ein Projekt der Jugend
zu unterstützen. Wir fragten bei Matthias Kauser aus Zürich, der bestimmt
wurde dieses Geld zu verwalten, um Unterstützung für unser Projekt Panyard
an. Matthias Kauer erzählte uns, dass 1991 der erste Beschluss geändert
wurde und das Geld in die Kasse der PAN NEWS gesteckt wurde. Es ist schade,
dass gerade jetzt, da die Möglichkeit bestehen würde, die Jugend in einem
seriösen Projekt zu unterstützen, dieses Geld nicht mehr vorhanden ist...
Die Panyard-Redaktion
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