Für uns war die Zeit reif...
Wie
nennen die Schweizer Steelbands ihren Uebungsort? Uebungslokal, Steelhaus,
Panhütte, Probelokal? In Trinidad wird er PANYARD genannt. Yard, das
bedeutet übersetzt etwa Platz, Garten, Hof, Gelände. Dort, im PANYARD,
beginnt die Geschichte des Pans, und dort entstehen auch immer wieder neue
Geschichten. Die Zeitung PANYARD sollte ein Gefäss für solche Geschichten
rund um das Pan sein. Für die Macher war die Zeit reif, den PANYARD zu
gründen, damit in der Steelszene die Kommunikation möglich wurde. Das hiess,
der PANYARD war offen für alle Ideen, Träume, Projekte, Märchen,
Geschichten, Studien, die in den Panyards rund um das Pan gemacht wurden.
Die Absicht war es, vor allem den jungen PanspielerInnen eine Chance zu
geben, sich zu äussern, an Projekten teilzunehmen, das Pan besser kennen zu
lernen und aktiv die Pankultur mitzugestalten. Auch wollten sie durch diese
Zeitung um Denken anregen....für die Geschichtsbücher
1993
wurde der Welt Internet zugänglich gemacht. Für viele kleine Printmedien
fingen Aufwand und Ertrag an, in keinem gesunden Verhältnis mehr zu stehen.
Online konnten einfacher und günstiger viel mehr LeserInnen erreicht werden.
Auch die PANYARD Zeitung stand nach ein paar Ausgaben bereits vor dem Ende.
Hauptgrund; mangelndes Interesse der LeserInnen. Ende 2006 wurden diese
Ausgaben aus einem Privatarchiv ausgegraben. Sie beinhalten Fragen;
manche sind bis heute unbeantwortet geblieben. Informationen; die Meisten
haben nach wie vor Gültigkeit. Interessante Berichte; zum Nachdenken, zum
Schmunzeln, zur Erinnerung. Artikel; die zur Vervollständigung der
Geschichte der Steelpan beitragen. Wissen; das nicht vergessen gehen darf.
Material; das Studien dienen möchte. Deshalb möchten wir Sie und Dich
einladen, durch das PANYARD Archiv zu stöbern. Diese Webseite wird keine
weiteren Updates erfahren, somit kann bei jedem Besuch dort weiter gelesen
werden, wo man das letzte mal aufgehört hat. Die Zeitungen werden hier nur
auszugsweise archiviert. Auf nicht mehr gültige Details wie Inserate,
Ausschreibungen, Anmeldungen und Kontakt Informationen wurde verzichtet.
Copyright
Das Publizieren oder sonstige Weiterverwenden von PANYARD Artikeln wurde -
immer mit Quellenangabe - sogar erwünscht und erforderte keine weitere Erlaubnis.
Die hier oft zitierte Pan Manufaktur PANArt gibt es mittlerweile nicht mehr.
Besitzer Felix Rohner hatte sich vor ein paar Jahren von Pan verabschiedet,
um sich einer nächsten Berufung zuzuwenden. Zur Zeit in der Schweiz
ansässige Manufakturen sind:
Cosmopan
E.T. Panworks GmbH
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Herausgeber
IG Junges Pan Schweiz
Die IG JPCH war ein Verein für PanspielerInnen bis 30 Jahre. Bei Herausgabe
der ersten Zeitung war der Verein einige Wochen jung und zählte ca. 40
Mitglieder. Die Mitglieder bezahlten CHF 30 im Jahr, erhielten dafür vier
PANYARD-Ausgaben und konnten an sämtlichen Vereinsprojekten teilnehmen. Die
erste Arbeit des Vereins war diese Zeitung, die als Informationsorgan
diente. Weitere Projekte wie Panmusiktreffen, Panbauwoche, Steelfestival
etc. waren im Entstehen.
Für die Realisierung der Zeitung war der Verein nicht nur auf aktive Teilnahme und
interessierte Leser angewiesen, sondern auch auf Beiträge und Spenden. Aus
dem Erlös vom ersten Nationalen Steelbandfestival in Bern wurde ein Fond
zur Förderung von jungen PanspielerInnen eröffnet, beteiligte Steelbands
beschlossen, mit dem erzielten Gewinn ein Projekt der Jugend zu
unterstützen. Matthias Kauer aus Zürich wurde bestimmt dieses Geld zu verwalten. Als das Panyard
Redaktions-Team um Unterstützung für das "Projekt PANYARD" anfragte,
erzählte Matthias Kauer, dass 1991 der erste Beschluss geändert wurde, und
das Geld in die Kasse der PAN NEWS gesteckt wurde...
Redaktion
Panyard
Engehaldenstrasse 131
CH - 3012 Bern
Der Plan
Erscheint 4x jährlich in einer Auflage von 1000 Exemplaren
Preis CHF 5
Für IG-Mitglieder gratis
Hosting
Das Archivmaterial wird auf Wunsch gehostet bei, und zur Verfügung gestellt von
www.pan-jumbie.com
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